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Neubau ÖBB Konzernzentrale

 

abgeschlossenes Verfahren
2009

Generalplanerwettbewerb; offen; anonym; zweistufig; EU-weit
Neubau ÖBB Konzernzentrale
 

 

Auslober:
ÖBB Infrastruktur Bau AG

Ausschreibende Stelle:
ÖBB Immobilienmanagement GmbH
Clemens-Holzmeister-Straße 6
A-1100 Wienn
 

 

Wettbewerbsbüro:
Hans Lechner ZT GmbH
Lerchenfelderstraße 65
A-1070 Wien

Architekt Dipl.-Ing. Günther STEFAN
 

 

Beschreibung:

Die ÖBB hatte entschieden, ihre Konzernzentrale in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten, neuen Hauptbahnhof Wien, und zwar am südlichen Vorplatz zu errichten. Die Zentrale wird von sechs ÖBB- Konzerngesellschaften bezogen und sollte den Schlussstein einer Standortkonzentration des Unternehmens bilden, die sich unter der Prämisse der Wirtschaftlichkeit zum Ziel gesetzt hat, Organisationseinheiten zusammenzufassen.

Am südlichen Vorplatz des neuen Hauptbahnhofs Wien, im Baufeld B.01 sollte mit der neuen ÖBBKonzernzentrale ein modernes Bürogebäude für sechs ÖBB-Konzerngesellschaften entstehen, um für ca. 1.600 Mitarbeiter optimale Arbeits- und Kommunikationsbedingungen zu bieten. In den unteren Geschossen des Gebäudekomplexes sollten zentrale Einrichtungen und einige externe Nutzungen das Programm des Bürostandorts abrunden.

Der Auslober verfolgte ein Büro- und Raumkonzept, das dem Stand der Technik und folgenden Planungsgrundsätzen entspricht: Die Konzernzentrale sollte wirtschaftlich in Hinblick auf Energie- und Flächeneffizienz und auch Baukosten sein, ökologisch in Bezug auf die verwendeten Materialien, Ressourcenschonung und Langlebigkeit derselben, sowie nachhaltig durch Nutzungsflexibilität und Verwertungsmöglichkeiten für verschiedene Zweitbzw. Nachnutzer.

Zur Erlangung entsprechender Planungskonzepte wurde ein anonymer, zwei- stufiger, EU-weit offener Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt.

Die Beurteilung der Wettbewerbsprojekte erfolgte nach den Kriterien städtebauliche Lösung, baukünstlerische Lösung, funktionelle Lösung, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Ein überzeugender Umgang mit dem städtebaulichen Kontext, eine Aufwertung der Stadtsilhouette und des städtischen Umfeldes wurden ebenso erwartet wie eine hohe außen- und innenräumliche Qualität dieses nicht zuletzt identitätsstiftenden Gebäudes.

Aus den insgesamt 56 Wettbewerbsarbeiten der 1. Wettbewerbsstufe wählte das Preisgericht gemäß den Beurteilungskriterien 10 Architekten zur Teilnahme an der 2. Wettbewerbsstufe aus. Nach einer Eignungsprüfung der Verfasser wurden die Teilnehmer aufgefordert, ihre Planungsbeiträge aus der 1. Wettbewerbsstufe anhand der Empfehlungen des Preisgerichts zu präzisieren und auszuarbeiten. Unter Berücksichtigung der Weiterentwicklung der Projekte konnte vom Preisgericht ein Gewinner ermittelt und nach Abschluss des Wettbewerbs über eine Beauftragung der Generalplanerleistungen in Verhandlung getreten werden.

 

 

 

Preisträger:
1. Rang Zechner & Zechner ZT GmbH
2. Rang Max Dudler Architekt
3. Rang Holzbauer & Partner Architekten
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